Jubiläum!
25 hier veröffentlichte Beiträge über die Freude am Gärtnern veranlassen mich, einen Blick zurückzuwerfen: Als ich mir nach dem Umzug in den Kopf gesetzt hatte, aus dem Brachland rund ums frisch bezogene Haus eine grüne Wohlfühl-Oase machen zu wollen. Welch‘ hybrider Vorsatz hat mich damals geritten!

Offenbar hatte ich nach dem Umzug aufs Land komplett verdrängt, dass ich keine Erfahrung mit Gärtnern habe und mir das Essentielle zum Gärtnern abging: der grüne Daumen. Beiseitegeschoben waren meine einschlägigen Erfahrungen. Etwa dass ich seit meiner Tübinger Studentenzeit in diversen Mietwohnungen auf Terrassen oder Balkonen Pflanzen zum Blühen bringen wollte, diese aber in Kübeln, Töpfen oder Kästen binnen Kürze verwelkt waren. Trotz emsigen Wässerns und Düngens.
Und dann kam mit dem Umzug aufs Land der überhebliche Wunsch, zu gärtnern. So gekonnt zu gärtnern, dass am Ende eine grüne Wohlfühl-Oase stehen würde.
Zugebenen, wem der grüne Daumen fehlt und dem alles in Töpfen, Kästen oder Kübeln verdorrt, der sollte sich professionelle Unterstützung suchen. Erde ausgebracht, gesät und gepflanzt habe nicht ich, sondern Kallweits Truppe, angeleitet vom frisch hinzugekommenen Björn, den es der Liebe wegen erst kürzlich ins Amt Neuhaus verschlagen hatte.

Tolle Leistung! Allerdings stand ich nach deren getätigten Arbeiten ohne professionelle Hilfe da. Weiterhin ohne grünen Daumen und ohne Ahnung vom Gärtnern. Aber immerhin: mit zwei Gießkannen, zu denen sich – das sei zu meiner Ehrenrettung angemerkt – alsbald diverse Schläuche und allerlei Ausrüstung zum Gärtnern gesellten. Das Handwerk hatte ich damit natürlich längst nicht drauf! Das kam dann beim Gärtnern 😉
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Was auf städtischen Balkonen auch Seltenheitswert hat sind die freundlichen Begleiter: wie Acker-Kratzdistel und Melde.