
2026 begann mit einem Donnerschlag. Stimmt nicht. Denn zunächst waren es Kanonenschläge; hier am 31.12.2025 ab 17.00h bis weit nach Mitternacht im Sekundentakt. Wie abgestumpft und tumb muss ein Mensch sein, der daran Befriedigung findet?
Wie ein Donnerschlag traf mich der US-Militäreinsatz in Venezuela und die Ankündigung des Präsidenten, dass die Vereinigten Staaten das Land „bis auf weiteres“ selbst verwalten und den „Wiederaufbau“ der dortigen Ölwirtschaft in die Hände von US-Konzernen legen werden. Heute Venezuela, morgen Grönland, dann Kuba? Und die Weltgemeinschaft schaut betreten zu?
Zwar stirbt die Hoffnung zuletzt, doch meinen Glauben, dass sich die aggressiven geopolitischen Interessenskonflikte 2026 etwas vernunftbasierter verhandeln ließen, habe ich damit endgültig begraben. Fakten mit Gewalt zu schaffen, das scheint die neue Normalität zu sein. Wollen wir uns tatsächlich damit abfinden?
Nein! Sollte das nicht unser aller Vorsatz für das kommende Jahr sein?
Ich wünsche Euch ein Gutes!
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.. Die Zuversicht lassen wir uns dennoch nicht nehmen, sie ist heute enorm wichtig, weil sie wie eine innere Energiequelle wirkt. Ironie an: In Berlins Zehlendorf folgte fast gleichzeitig der nächste Donnerschlag, als die Lichter ausgingen…
Erst einmal, was für ein schönes Bild, mit dem Hund zusammen. Das symbolisiert Freiheit und Lebenslaune!
Auch ich war vom Donner gerührt, als ich Trumps Überfall mitbekam. Ein Kanonenschlag ist nichts dagegen. So ein skrupelloser Egomane und rückgratschwache Weltgemeinschaft.