Ein „Kreuz für Demokratie und Miteinander“
Ein „Kreuz für Demokratie und Miteinander“

Ein „Kreuz für Demokratie und Miteinander“

In Sückau sollen bereits neun hängen, in Zeetze mindestens zwei und in Preten prangt es gut sichtbar an einer Hauswand. Davon konnte ich mich beim Besuch eines geschätzten Menschen persönlich überzeugen. Über die Entstehungsgeschichte der Aktion, die sich derzeit im Amt (noch) nur schleichend verbreitet, erfuhr ich dort bei Kaffee und Kuchen auch.

„Den Tischler und Restaurator aus Pinnau – den kennst du?“ „Nee, den kenne ich nicht.“ „Den Ingo kennt hier aber jeder. Nun gut. Also: dessen Tochter mahnte ihren Vater – offenbar nach einem sie verstörenden Erlebnis – ‚Papa, wir müssen etwas tun!‘“

Ingos „Kreuz für Demokratie und Miteinander“ © GvP

Ingo legte los. Ziemlich frei nach dem Uelzener Beispiel zimmerte, bemalte und beschriftete er zunächst nur eins, dann mehrere symbolträchtige Holzkreuze. Die Initiative „Setzen Sie ein Zeichen für Demokratie, Toleranz und Miteinander“ war im Amt geboren. „Gegen Ausgrenzung, Hass, Spaltung und Gewalt“ und, wie es in Ingos Flyer auch heißt, als ein Signal, „dass es auch miteinander und friedlich geht.“ Und da sich der Initiator sehr wohl bewusst war, dass die Aktion nicht nur Befürworter, sondern auch viele Gegenspieler im Amt finden würde, unterbreitet er den Unterstützern der Aktion zudem dieses tolle Angebot. „Für jedes Kreuz, das wegkommt oder beschädigt wird, bauen wir zehn Neue und verteilen sie.“

Ingo habe ich inzwischen kennengelernt und sein „Kreuz für Demokratie und Miteinander“ steht nun auch in Rosien.

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