Fünf Parteien – vier Fragen. Eine Analyse ihrer Antworten durch KI
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Fünf Parteien – vier Fragen. Eine Analyse ihrer Antworten durch KI

Wahlabwägung Amt Neuhaus 2026

Gemeinderat – Kandidaten und Positionen

CDU-Fraktion

Vertreter: Marko Puls und Christian Fabel Motivation für Ratsmitgliedschaft

15+ Jahre Erfahrung als Ratsmitglieder

Erfolg: Grundschule Tripkau vor 15 Jahren gerettet

Regional verwurzelt, kennen lokale Probleme

Hauptthemen & Probleme der Bürger

  1. Elbbrücke – massives Problem (Fährenausfälle, lange Schulwege, Pendlerverkehr)
  2. Finanzierung – Haushalt knapp, aber „genehmigungsfähig hinbekommen“ 3. Steigende Abgaben/Steuern – aber Bürger wollen auch keine Leistungen streichen
  3. Öffentlichkeitsarbeit – defensiv: Welche Kanäle? Zeitung? Facebook?
  4. Biosphärenreservat – „Bestimmungen und Verbote, die nicht mehr nachzuvollziehen sind“

Schwerpunkte nächste 5 Jahre

Genehmigungsfähigen Haushalt halten (keine Zwangsverwaltung)

Freiwillige Leistungen erhalten (soweit möglich)

Eichenprozessionsspinner bekämpfen (Tourismus-Schutz)

Gewerbegebiete weiterentwickeln

Innerörtlichen Leerstand adressieren

Vision 2031

Elbbrücke eröffnet

Einwohner bleiben, neue kommen hinzu

Mehr Gewerbeansiedlung

Biosphärenreservat im Einklang mit Einwohnern

✅ Stärken

Langjährige, bewährte Erfahrung

Konkrete Erfolgsbeispiele (Grundschule)

Realistischer Umgang mit Finanzen

Fokussiert auf Elbbrücke als Schlüsselproblem

⚠ Schwächen

Wirkt etabliert und routiniert

Vage bei Finanzierung & Prioritäten

Defensive Ausführungen (z.B. Öffentlichkeitsarbeit)

Keine klare Sozialpolitik

Biosphärenreservat-Kritik vage

Wenig Vision für Innovation/Zukunft

Fazit

Solide Kontinuität, aber wenig Inspiration. Macht den Job schon lange, will ihn weitermachen.

Für Stabilität gedacht, aber kein Aufbruchssignal.

Unabhängige – Thorsten Knebusch

Motivation für Ratsmitgliedschaft

Bedürfnisse, Sorgen und Interessen der Menschen im Mittelpunkt

Unabhängig von Parteivorgaben – zentrale Botschaft

Berufliche Erfahrung mit Menschen: fair behandelt, ernstnehmen

„Füreinander einstehen und gemeinsam an einem Strang ziehen“

Besondere Fokus: Menschen, deren Stimme nicht die lauteste ist

Hauptthemen & Probleme der Bürger – DATENGESTÜTZT

Elbbrücke – fehlende Infrastruktur

Wirtschaftliche Belastung der Bürger – zentral!

75% Pendler (lange Schulwege!)

Nettohaushaltseinkommen: -10.000€ vs. Bleckede & Kreisdurchschnitt ~50% der Haushalte unter 50% des Landkreis-Durchschnitts!

Unterschiedliche Generationen, unterschiedliche Sorgen:

Jugendliche: Ausbildung, Zukunftsperspektive hier?

Familien/Berufstätige: steigende Lebenshaltungskosten

Senioren: Altersarmut, Pflege

Schwerpunkte nächste 5 Jahre

Kernziel: Leben im Amt Neuhaus muss bezahlbar und lebenswert bleiben

Bedingungen für Familien, Rückkehrer, Arbeitnehmer, Unternehmer schaffen

Wohnbedingungen, Kinderbetreuung, Arbeitsplätze, Infrastruktur

Finanzielle Disziplin: Investitionen nach Notwendigkeit/Nutzen/Finanzierbarkeit

Fördermöglichkeiten nutzen

Verwaltungsabläufe optimieren

Klares Ziel: finanzielle Belastung der Bürger minimieren

Vision 2031

Vertrauen gerechtfertigt: „Es war die richtige Entscheidung“ Gemeinde mit bezahlbarem Leben bessere Einwohnerentwicklung

Familien und Unternehmen haben Perspektiven

Vereine und Feuerwehren stark

Elbbrücke – hier bei uns, nicht Dömitz/Lauenburg

✅ Stärken

KONKRETE DATEN – 75%, -10.000€, 50% Statistiken – sehr überzeugend

Klare Kernbotschaft: „Kann ich mir mein Leben hier noch leisten?“

Sozialpolitische Wende erkennbar (gegenüber CDU)

Realistischer Blick auf Armut und Ungleichheit

Fokus auf Generationen differenziert

Glaubwürdiger Ton (beruflicher Hintergrund stärkt Credibility)

⚠ Schwächen

Keine schwierigen Konflikte benannt (zu harmonisch?) Wie spart man konkret ohne Qualitätsverlust?

Elbbrücke auch hier wiederholt – aber: nicht die Aufgabe der Gemeinde

Wenig zu anderen Themen (Leerstand, Tourismus, Kultur)

Fazit

Der datengestützte Realist mit sozialem Blick. Knebusch wirkt kompetent, ehrlich und nicht abgehoben. Seine Zahlen zur Armut sind schlagend. Das ist die Alternative für wer weniger etablierte Politik will – mit Sachverstand statt Routine.

Die Linke – Claudia Jasker

Motivation für Ratsmitgliedschaft

Kleine Gemeinde braucht starke, verlässliche, hörbare Stimme

Regionale Politik berücksichtigt Amt Neuhaus zu wenig

Entscheidungen ohne Ortsbeteiligung getroffen

Politik von unten nach oben – Kernmotiv

Team mit Vielfalt: junge Menschen, Menschen mit kleinem Einkommen, unterschiedliche Lebenswege

Hauptthemen & Probleme der Bürger

  1. Mobilität & Anbindung – ÖPNV, Straßen/Wege schlecht

Ortsteile „abgehängt“

  1. Daseinsvorsorge – Nahversorgung, medizinische Versorgung, Betreuung/Bildung fehlen
  2. Steigende Lebenshaltungskosten – belastet Haushalte mit kleinen/mittleren Einkommen
  3. Entfernte Politik – Entscheidungen am „grünen Tisch“
  4. Transparenz & Mitsprache – wünscht sich der Bürger

Schwerpunkte nächste 5 Jahre – Konkrete Liste

  1. Stärkung Ehrenamt – Rettungskräfte, Feuerwehr, Vereine verdienen konkrete Unterstützung
  2. Soziale & gerechte Kommunalpolitik – faire Abgaben/Gebühren, entlastet niedriges/mittleres Einkommen
  3. Kultur des Miteinanders – weg vom Parteiendenken, lösungsorientiert über Fraktionsgrenzen
  4. Gleiche Chancen für alle Ortsteile – nicht nur Zentren fördern

Konkrete Aktivität (!)

     Bereits 4 Anträge eingereicht – nicht am grünen Tisch, sondern aus direktem Bürgerkontakt

Vision 2031

Gemeinde, in der man sich kennt, miteinander spricht

Bürgerbeteiligung selbstverständlich – „Meine Meinung wird gehört. Ich kann mich einbringen.“

Lebendige Ortsteile, Treffpunkte für Jung & Alt

Intakte Straßen & Wege

Ansprechbare, serviceorientierte Verwaltung

Slogan: „Neuhaus 2031 – nah dran. Zuhören. Anpacken. Gemeinsam gestalten.“

✅ Stärken

Partizipation mit BEWEIS – 4 Anträge schon eingereicht, nicht nur Versprechen

Ehrenamt explizit gewürdigt mit konkreter Unterstützung

Guter Slogan & prägende Botschaft

Vielfältiges Team als Stärke (junge/erfahrene, verschiedene Einkommenserfahrungen)

Klare Kritik an Entfernung der Politik (populär, aber berechtigt) Fokus auf Ortsteile (vernachlässigt oft)

⚠ Schwächen

Sehr wenig konkret bei Problemen – ÖPNV, Nahversorgung, medizinische Versorgung genannt, aber KEINE Zahlen/Beispiele

Wo genau ist Mobilität Problem? Welche Ortsteile konkret „abgehängt“?

Vage Lösungen – „faire Gestaltung“ von Abgaben – aber wie konkret?

Keine Finanzierungsideen präsentiert

Teilweise idealistisch statt realistisch

„   Menschen mit geringem Einkommen nicht übermäßig belasten“ – aber wie, wenn Haushalt knapp?

Die anderen Parteien kämpfen ja schon damit!

Kritik „am grünen Tisch“ ist populistisch (aber auch fair)

Keine Konkretheit zu: Wie verbessert man ÖPNV in dieser Größe? Finanzen?

Fazit

Partizipatives Engagement mit idealistischer Schlagseite. Jasker hört zu, hat konkrete Anträge eingereicht – das ist real. Aber wenn es um schwere Entscheidungen geht (Finanzen, Prioritäten), werden die Antworten vage. Wirkt wie: „Wir machen es anders“ – aber wie? Gut für: Wer Bürgerbeteiligung ernst meint. Bedenklich für: Wer konkrete Lösungen zu Armut/Finanzen sucht.

Freie Wähler – Heiko Kotzbau

Motivation für Ratsmitgliedschaft

In Neuhaus geboren und aufgewachsen – echte Heimat, nicht nur Wohnort

Schule, Fußball hier – kennt die Menschen, Dörfer, die Entwicklung

Ehrlich: „Ich kann nicht alle Probleme lösen – schon gar nicht allein“

Interesse: Zukunft der Gemeinde für kommende Generationen

Wichtig: Sachorientierte Zusammenarbeit über Parteigrenze

Vision: Zusammenarbeit auch über Gemeindegrenzen (Samtgemeinde, Landkreis)

Hauptthemen & Probleme der Bürger

  1. Straßen, Wege, Mobilität, Fährverkehr – unmittelbar im Alltag spürbar

Ausfälle beeinflussen: Arbeit, Schule, Arzbesuche, gesamter Alltag

  1. Entwicklung Ortsteile – wollen Zukunft haben

Einkaufsmöglichkeiten, ärztliche Versorgung, Infrastruktur

Angebote für Kinder, Jugendliche, ältere Menschen

  1. Finanzielle Situation – Was können wir uns leisten? Wo sparen?
  2. Transparenz & Nachvollziehbarkeit – Menschen möchten verstehen, warum Entscheidungen so fallen

Schwerpunkte nächste 5 Jahre

  1. Solide & nachhaltige Entwicklung – finanzielle Situation ehrlich betrachten
  2. Daseinsvorsorge, Infrastruktur, Ortsteile-Entwicklung, Mobilität, Feuerwehr, Ehrenamt
  3. Kinder, Jugendliche, Familien, Senioren – gute Perspektiven
  4. Bürgerbeteiligung verstärken – Menschen kennen Probleme vor Ort am besten

Funktioniert aber nicht von alleine – braucht Angebot + Engagement

  1. Über Gemeindegrenzen denken – gemeinsame Lösungen mit anderen Gemeinden wo sinnvoll

Vision 2031 – 6-Punkte-Programm

Kotzbau möchte später sagen können:

  1. Wir haben zugehört
  2. Wir haben Fragen gestellt
  3. Wir haben Entscheidungen transparent gemacht
  4. Wir haben Bürger beteiligt, wo möglich
  5. Wir haben Verantwortung übernommen
  6. Wir haben über Parteigrenzen zusammengearbeitet

✅ Stärken

Authentizität & Heimatbezug – wirklich glaubwürdig

Ehrliche Grenzenklarheit – „kann nicht alles alleine lösen“ – erfrischend realistisch

Guter, differenzierter Ton (nicht populistisch, sachlich)

Praktische Probleme konkret benannt (Fähren, Straßen, Wege)

Partizipation + Grenzen-Denken kombiniert (über Gemeindegrenzen) Gute Abschlussbotschaft (6-Punkte-Liste ist klar & prägnant)

⚠ Schwächen

     Zu viele Buzzwords ohne konkrete Fleisch:

„Daseinsvorsorge“, „nachhaltige Entwicklung“, „Transparenz“, „Verlässlichkeit“ – zu allgemein

Schon 3x „Transparenz“ erwähnt, aber kein Beispiel, was konkret besser sein soll Keine Zahlen, keine Fakten – im Gegensatz zu Unabhängigen keine Datengestütztheit

Freie Wähler bleiben mysteriös – Was unterscheidet ihn von CDU oder Unabhängigen?

Zu lang & teilweise wiederholend (Partizipation, Zusammenarbeit mehrmals)

Spricht alle an, greift aber nichts scharf an – sehr Mainstream

Finanzielle Vision vage: „finanziell wieder mehr Gestaltungsmöglichkeiten“ – wie?

Fazit

Der ehrliche, authentische Mainstream-Kandidat. Kotzbau hat den besten Ton und wirkt wie jemand, der wirklich zuhört. Aber auch der am wenigsten kontrastive – er könnte von jeder Partei sein.

Sehr saubere Kommunalpolitik, aber wenig Profil. Gut für: Wer Balance & Harmonie will.

Schwach für: Wer klare Positionen zur Sozialpolitik oder Innovation sucht.

Bündnis 90/Die Grünen – Benjamin Widegreen

Motivation für Ratsmitgliedschaft

Demokratie ist Aktivität, nicht Passivität – zentrale Philosophie

Glückliche Lebenssituation: Kraft und Energie für Ehrenamt einbringen können

Wunsch, lokale Gestaltung & Zusammenleben aktiv mitzugestalten in herausfordernden Zeiten

Nicht vom Wesen her Meckerer – stattdessen aktives Handeln

Wichtig: Kritik an mangelnder Demokratie-Kultur

Podiumsdiskussion war vorbereitet, aber eine Fraktion verweigerte Teilnahme → „gibt bereits eine Antwort“

Initiative privater Bürger (Rosiener Notizen) musste Lücke schließen – das stimmt nachdenklich

Hauptthemen & Probleme der Bürger – DIFFERENZIERT

Nicht pauschalisierend, sondern individualisiert – „Schuhe sind persönlich“

Aber gemeinsame Sorge: Werden wir uns morgen noch leisten können, was wir gestern konnten?

Konkrete Themen: Wohnen, Energie, Hitze, Trockenheit, Kriege, globale Unsicherheit

Wichtiger Punkt: Lokale Gestaltung braucht mehr Fokus in politischen Diskussionen (wird oft übersehen)

     Braucht mehr konstruktive Zusammenarbeit statt Meckerei

Schwerpunkte nächste 5 Jahre – 15-Punkte-Programm

Die Grünen haben ein ausführliches Programm entwickelt: Zukunftsplan Amt Neuhaus Zentrale Schwerpunkte:

  1. Konstruktive Zusammenarbeit – mit Verwaltung, nicht gegen sie
  2. Funktionsfähige Verwaltung erhalten – Stellenabbau verschärft nur Belastung
  3. Biosphärenreservat als Asset nutzen – nicht als Problem sehen:

Teil der Identität

Stärkstes Argument gegenüber Besuchern, Investoren, neuen Einwohnern

„Diese Karte haben wir noch längst nicht vollständig ausgespielt“

  1. Zukunftsfreundliche Gemeinde – Junge sollen hier bleiben/zurückkommen können
  2. 3,8 Millionen Euro Bundesmittel nutzen – aus Sondervermögen „Infrastruktur und

Klimaneutralität“

Grüne haben Plan, wie das sinnvoll eingesetzt wird

Kritik an anderen Parteien: „Wie wollt ihr 3,8 Mio ausgeben?“ – sie haben keinen Plan!

Analogie: Sparsameres Auto, aber keine Anschaffung? Jemand hilft mit Geld – kaufen wir nur neue Felgen?

Vision 2031

Funktionierende Gemeinschaft durch:

  1. Finanzielle Entlastung für die, die sie brauchen
  2. Lebenswerte Gemeinde für Jung & Alt – und für die Natur
  3. Mehr Miteinander & gegenseitige Solidarität
  4. Modernisierung für Zukunftsfähigkeit & Kostensenkung

✅ Stärken

Konkrete Finanztrategie: 3,8 Millionen Euro Bundesmittel – einzige mit Plan dafür

Andere Perspektive auf Biosphärenreservat: Asset statt Problem (CDU kritisiert es)

Konstruktiver Ton: Nicht gegen Verwaltung, sondern mit ihr arbeiten

Intelligente Kritik an anderen: „Ihr habt keinen Plan für die 3,8 Mio“ – trifft sichtbar!

15-Punkte-Programm – umfangreich, online abrufbar

Demokratie-Kritik – Podiumsdiskussionen-Absage durch andere ist problematisch

Differenzierte Argumentation – nicht platt, sondern nachdenklich & realistisch

Fokus auf Modernisierung – nicht nur sparen, sondern investieren für Einsparungen später

Schwächen & Fragezeichen

Zu viel Rhetorik, wenig spezifische Projekte

15-Punkte-Programm wird erwähnt, aber in Interview nicht konkretisiert Welche Modernisierungen konkret? Welche Großprojekte?

Das Auto-Analogie ist schön, aber: Welche Felgen vs. welches neue Auto?

  1. Bundesmittel-Fixierung könnte problematisch sein

Fokussieren stark auf die 3,8 Mio – was ist Plan ohne dieses Geld?

Bundesförderung kann sich ändern, ausfallen, an Bedingungen gebunden sein

Wenig zu konkreten lokalen Problemen

Elbbrücke: nicht erwähnt

Leerstand: nicht erwähnt

ÖPNV/Mobilität: nicht erwähnt

Fähren: nicht erwähnt

Fokus zu sehr auf große Strategie, zu wenig auf Alltags-Probleme

Wir meckern nicht“ – wirkt defensiv

Positive Framing, aber auch: Kritik/Konflikt ist manchmal nötig? Kann auch naiv wirken

Neu im Rat – wenig Track Record

Anders als CDU (15 Jahre), Unabhängige (einzelne Kompetenz), Linke (4 konkrete Anträge)

Grüne haben Programm, aber noch keine Umsetzung gezeigt

Fazit

Die strategische Kraft mit Bundesmittel-Know-how und Zukunftsblick. Widegreen

positioniert sich als „anders“ (konstruktiv, nicht-meckererisch, mit Plan für 3,8 Mio). Das ist clever und unterscheidet sich deutlich von anderen. Die Biosphärenreservat-Umdeutung von Problem zu Asset ist politisch smart.

Aber: Das Interview konzentriert sich sehr auf große Strategie (Bundesmittel, Modernisierung, Verwaltung) und zu wenig auf alltägliche Gemeinde-Probleme (Wege, Fähren, Leerstand, Schulen). Und ohne konkrete Beispiele zum 15-Punkte-Programm bleibt es abstrakt.

Gut für: Wer an Zukunftstechnologie, Klimaneutralität, langfristiger Planung interessiert ist. Frage:Haben die Grünen auch Antworten für die schnellen, praktischen Probleme von heute?

VERGLEICHSTABELLE

Kriterium CDU Unabhängige Linke Freie

Wähler

Grüne
Konkretheit/Daten Mittel ⭐⭐⭐ Sehr

hoch

Niedrig Mittel Mittel (Plan erwähnt, nicht detailliert)
Sozialpolitik Konservativ ⭐⭐⭐ Klar

&

datengestützt

Idealistisch Unklar Vorhanden

(Entlastung, Solidarität)

Finanzrealism Ja, aber vage ⭐⭐⭐ Ja &

deutlich

Nein Ja, aber vage ⭐⭐⭐ Ja

(Bundesmittel,

Modernisierung)

Partizipation Keine

Erwähnung

Erwähnt ⭐⭐⭐

Zentral + Beweise

Erwähnt Erwähnt (mit

Verwaltung)

Authentizität Sachlich Stark Engagiert ⭐⭐⭐

Sehr stark

Engagiert
Differenzierung Gering Hoch Hoch Gering Hoch (differenzierte

Argumentation)

Erfahrung ⭐⭐⭐

15+ Jahre

Weniger sichtbar Neu/Dynamisch Weniger sichtbar Neu im Rat (keine

Track Record)

Innovation/Vision Niedrig Mittel Hoch Mittel ⭐⭐⭐ Hoch

(Zukunftstechnologie,

Modernisierung)

Strategischer

Fokus

Lokale

Probleme

Sozialpolitik Partizipation Harmonie Zukunftsfähigkeit &

Klimaneutralität

Alltagsprobleme adressiert ⭐⭐⭐

Ja

⭐⭐⭐ Ja Teilweise ⭐⭐⭐

Ja

Gering (zu strategisch)

SCHWERPUNKT-POSITIONIERUNGEN

Schwerpunkt: Wirtschaftliche Gerechtigkeit & Armut

UNABHÄNGIGE (Knebusch)

Konkrete Armutszahlen (75% Pendler, -10.000€ Einkommen, 50% unter Durchschnitt)

  • Klare sozialpolitische Haltung
  • Realistische Lösungen ohne Idealismus

Schwerpunkt: Bürgerbeteiligung

LINKE (Jasker)

Partizipation zentral (nicht nur Versprechen)

4 konkrete Anträge bereits eingereicht

Team mit unterschiedlichen Lebenswegen

Schwerpunkt: Konstruktive Zusammenarbeit & Harmonie

FREIE WÄHLER (Kotzbau)

Sachlich, nicht populistisch

Unabhängig von Parteiloyalität

Authentisch, ehrlich über eigene Grenzen

Schwerpunkt: Zukunftsfähigkeit & Modernisierung

GRÜNE (Widegreen)

Konkrete Bundesmittel-Strategie (3,8 Mio Euro)

Langfristiger Modernisierungsplan Biosphärenreservat als Asset (nicht Problem)

Schwerpunkt: Kontinuität & Erfahrung

CDU (Fabel/Puls)

15 Jahre bewährte Ratserfahrung

Erfolgreiches Beispiel (Grundschule)

Verwaltungserfahrung

WAHLENTSCHEIDUNGSHILFEN

Szenarien für Ihre Wahl:

Szenario A: Sorge um Armut & soziale GerechtigkeitUNABHÄNGIGE stark

Einzige mit präzisen Armutszahlen

Sozialpolitik im Fokus

Realistisch ohne zu deprimieren

Szenario B: Wunsch nach Bürgerbeteiligung & MitspracheLINKE stark

Partizipation als Kernthema

4 Anträge als Beweis der Aktivität

Vielfältiges Team

Szenario C: Fokus auf Zukunftstechnologie & KlimaneutralitätGRÜNE stark

Plan für 3,8 Mio Bundesförderung

Langfristige Modernisierungsstrategie

Zukunftsorientiert

Szenario D: Wunsch nach Sachlichkeit & UnabhängigkeitFREIE WÄHLER stark

Unabhängig von Parteizwang

Authentisch, ehrlich, differenziert Konstruktiver Ton

Szenario E: Vertrauen auf Bewährtes & KontinuitätCDU stark

Langjährige Erfahrung Bekannte Abläufe

Erfolgreiche Beispiele

ZENTRALE FRAGEN FÜR ALLE

  1. Elbbrücke – realistisch? CDU und Unabhängige betonen stark, aber es ist ein Kreis-/BundesProjekt, nicht Gemeinde-Aufgabe. Warum?
  2. Biosphärenreservat – Problem oder Chance? CDU kritisiert „Verbote, die nicht nachvollzogen werden“ – die Grünen sehen es als Asset. Wer hat recht?
  3. Finanzhaushalt – Sparen oder Investieren? Alle sagen es ist eng, aber Grüne betonen Investitionen in Modernisierung. Ist das realistisch?
  4. Bundesmittel (3,8 Mio) – konkrete Pläne vorhanden? Nur Grüne haben dazu eine Strategie.

Haben die anderen auch Ideen?

  1. Verwaltung – Stellenabbau oder Stabilisierung? Grüne warnen vor Stellenabbau, andere scheinen das nicht zu thematisieren.

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In eigener Sache: Ich habe mich gefreut, dass fast alle mittaten. Die Beiträge der Parteien für sich stehen zu lassen, befriedigte mich jedoch nicht. Wünschenswert erschien mir eine vergleichende Analyse der unterschiedlichen Positionen. Und so kam KI mit diesen Fragen ins Spiel:

In welchen Punkten unterscheiden sich die Positionen?

Sind die Argumente stimmig?

Welche Argumente punkten besonders?

Welche Argumente sind dagegen noch etwas ausbaufähig?

Ich meine, die Ergebnisse sind detailliert und demenstsprechend aufschlussreich.

An dieser Stelle möchte ich mich abermals beim amtierenden Bürgermeister und dessen Herausforderer bedanken, aber auch bei den fünf Parteien, die sich Zeit für meine Fragen genommen haben. Dass war ja leider nicht selbstverständlich, dass sie sich der Öffentlichkeit stellen.

 

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