Kommunalwahl im Amt Neuhaus: Fünf Fragen an den amtierenden Bürgermeister Andreas Gehrke und seinen Herausforderer Victor Knebusch
Kommunalwahl im Amt Neuhaus: Fünf Fragen an den amtierenden Bürgermeister Andreas Gehrke und seinen Herausforderer Victor Knebusch

Kommunalwahl im Amt Neuhaus: Fünf Fragen an den amtierenden Bürgermeister Andreas Gehrke und seinen Herausforderer Victor Knebusch

Ich freue mich, dass Herr Gehrke und Herr Knebusch sich in der Endphase des Wahlkampfes Zeit für meine Fragen nehmen konnten und sage Ihnen dafür herzlich „Danke“.

Warum wollen Sie Bürgermeister des Amtes bleiben/werden?

Gehrke: Seit dem 01.11.2019 bin ich Bürgermeister der Gemeinde Amt Neuhaus und möchte dies auch sehr gerne weiterhin für unsere Gemeinde bleiben. Der Grund für meine damalige Kandidatur war, dass ich in meiner Wohnortgemeinde etwas verändern und dabei auch die finanzielle Lage verbessern wollte. Zum damaligen Zeitpunkt hatte ich auch Angebote anderer Gemeinden mich als Bürgermeister aufstellen zu lassen. Meine Antwort war jedoch ganz klar – wenn Bürgermeister, dann nur für meine Gemeinde! Denn gerade bei einer Gemeinde wie unserer, die sehr viel Fläche hat und dafür im Verhältnis wenig Einwohner sowie wenig Gewerbe, kommt es besonders darauf an, die Gemeinde mit viel Geschick und Fachwissen zu führen. Wir müssen mit wenigen Mitteln das Maximale ermöglichen.

Bürgermeister mit Durchblick wählen © GvP

Knebusch: Die Antwort darauf hat für mich viel mit meinem beruflichen Werdegang zu tun. Durch meine Arbeit in unserem Planungsbüro hatte ich über viele Jahre regelmäßig mit Städten und Gemeinden, Bauämtern und anderen Teilen der öffentlichen Verwaltung zu tun. Dabei habe ich erlebt, wie unterschiedlich Verwaltungsabläufe funktionieren können – und gesehen, welche Lösungen andernorts gut funktionieren. Dadurch habe ich auch einen anderen Blick auf unsere eigene Gemeinde bekommen. Ich bin in Amt Neuhaus aufgewachsen und kenne unsere Gemeinde sehr gut. Gleichzeitig habe ich durch meine berufliche Erfahrung gesehen, dass wir bei Verwaltungsabläufen, Digitalisierung, Organisation und Bürgernähe noch Potenzial haben.

Ich habe mich deshalb auch intensiv mit der finanziellen Situation unserer Gemeinde beschäftigt. Der aktuelle Haushalt zeigt deutlich, dass wir vor großen Herausforderungen stehen: Für 2026 ist ein Fehlbetrag von rund 3 Millionen Euro geplant. Auch in den Folgejahren werden erhebliche Defizite erwartet. Gleichzeitig steigen die Liquiditätskredite deutlich an und die finanzielle Substanz der Gemeinde nimmt weiter ab. Bei unveränderter Entwicklung geht der Haushalt bereits für 2027 von einer drohenden Überschuldung aus.

Mir ist dabei wichtig, die Ursachen nicht einfach der Verwaltung zuzuschreiben. Steigende Personal- und Sachkosten, der deutliche Rückgang der Einwohnerzahl und geringere Schlüssel- und Bedarfszuweisungen belasten die Gemeinde erheblich. Aber genau deshalb möchte ich Verantwortung übernehmen. Wir müssen unsere Verwaltung effizienter aufstellen, Prozesse vereinfachen, Digitalisierung sinnvoll nutzen und bei Ausgaben und Investitionen genauer hinschauen. Gleichzeitig müssen Fördermöglichkeiten besser genutzt und klare Prioritäten gesetzt werden. Dabei möchte ich nicht gegen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter unserer Verwaltung arbeiten, sondern gemeinsam mit ihnen. Ich bringe die Erfahrung aus vielen Jahren Zusammenarbeit mit unterschiedlichen Kommunen mit und möchte dieses Wissen nutzen, um bewährte Lösungen nach Amt Neuhaus zu bringen.

Meine Kandidatur ist dabei keine leichte Entscheidung und auch kein Karriereschritt. Wenn ich gewählt werde, verlasse ich unser Familienunternehmen und nehme bewusst in Kauf, mich finanziell schlechter zu stellen. Ich kandidiere, weil ich etwas für meine Heimat bewegen möchte. Amt Neuhaus ist meine Heimat, und ich bin überzeugt, dass wir mehr aus den Möglichkeiten unserer Gemeinde machen können. Dafür bin ich bereit, Verantwortung zu übernehmen, und gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern sowie den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern unserer Verwaltung neue Wege zu gehen.

Was zeichnet Sie für dieses wichtige Amt aus?

Knebusch: Ich bringe eine Kombination mit, die aus meiner Sicht für das Amt des Bürgermeisters wichtig ist. Zum einen kenne ich Amt Neuhaus sehr gut. Ich bin hier aufgewachsen und tief mit unserer Gemeinde verbunden. Ich kenne die Besonderheiten unserer Ortsteile und weiß, dass die Herausforderungen in einer Gemeinde wie Amt Neuhaus andere sind als in einer größeren Stadt.

Zum anderen habe ich durch meine Arbeit im Planungsbüro über viele Jahre mit unterschiedlichen Städten und Gemeinden, Verwaltungen und Bauämtern zusammengearbeitet. Dadurch kenne ich Verwaltung nicht nur aus der Theorie, sondern aus der täglichen Zusammenarbeit. Ich habe gesehen, was gut funktioniert, wo Prozesse unnötig kompliziert sind und welche Lösungen sich auch auf Amt Neuhaus übertragen lassen. Dazu kommt meine unternehmerische Erfahrung. Ich bin es gewohnt, mit begrenzten finanziellen und personellen Ressourcen zu arbeiten, Entscheidungen abzuwägen und Verantwortung für deren Folgen zu übernehmen. Gerade angesichts unserer schwierigen Haushaltslage halte ich diese Erfahrung für wichtig.

Gleichzeitig glaube ich, dass ein Bürgermeister nicht alles selbst wissen muss. Er muss zuhören können, Mitarbeiter einbinden, unterschiedliche Interessen zusammenbringen und gleichzeitig den Mut haben, Entscheidungen zu treffen – auch dann, wenn diese nicht jedem gefallen. Genau diese Aufgabe möchte ich übernehmen.

Und schließlich zeigt auch meine persönliche Entscheidung für die Kandidatur, wie ernst ich dieses Amt nehme. Was mich auszeichnet, ist deshalb aus meiner Sicht die Verbindung aus Heimatverbundenheit, praktischer Erfahrung mit Kommunen, unternehmerischem Denken und der Bereitschaft, Verantwortung zu übernehmen.

Gehrke: Auch wenn es formal keine großen Anforderungen an das Amt eines Bürgermeisters gibt, sehe ich mein Amt so, dass ich auch aktiv Projekte oder Anliegen eigenständig bearbeite. Dafür ist es erforderlich, dass man die entsprechenden fachlichen Voraussetzungen mitbringt. Ich habe eine klassische Ausbildung zum Verwaltungsfachangestellten absolviert. Aufgrund meines sehr guten Ausbildungsabschlusses konnte ich für drei Jahre Mittel der Begabtenförderung für meine berufliche Weiterentwicklung nutzen.

Der Umgang mit Menschen und Führungsverantwortung war und ist für mich immer ein Wunsch. Daher fing ich neben meiner Haupttätigkeit für die Wasser- und Schifffahrtsverwaltung als interner Dozent für den Ausbildungsberuf zum Verwaltungsfachangestellten an. Im Rahmen der Begabtenförderung habe ich die Ausbildereignung erworben und auch die nebenberufliche Fortbildung zum Bilanzbuchhalter als Lehrgangsbester absolviert. Durch meinen Abschluss als Bilanzbuchhalter bin ich zusätzlich als Honorardozent für die Fortbildung zum Bilanzbuchhalter tätig gewesen. Ein erfolgreich abgeschlossenes Fernstudium zum Dipl. Kaufmann (FH) an der Hochschule Wismar hat mein Wissen weiter ausgebaut.

Durch diese Abschlüsse haben sich beruflich immer wieder neue Aufgabenbereiche mit Leitungsaufgaben ergeben. Meine letzte Tätigkeit war die des Haupt- und Ordnungsamtsleiters bei der Stadt Bleckede. Dort habe ich meine Führungserfahrungen weiter ausbauen können und besonders in kommunalen Bereichen, wie zum Beispiel Kita und Feuerwehr, habe ich weitere Kenntnisse und Erfahrungen gesammelt. Neben der beruflichen Erfahrung zeichnet sich meine ruhige, aber auch bestimmte Art für dieses Amt aus.

Im Bürgermeister steckt das Wort Bürger. Wie wollen Sie Nähe zu den Bürgern suchen?

Gehrke: Ich habe es in den vergangenen 7 Jahren so praktiziert, dass ich jederzeit für die Bürger ansprechbar bin. Sei es bei Veranstaltungen vor Ort oder im öffentlichen Bereich – die Bürger können mich jederzeit ansprechen, was auch genutzt wird. Zusätzlich gibt es zusammen mit Ortsvorstehern einmal im Jahr eine Bürgersprechstunde für jeden Ortsteil. Der Ort der Bürgersprechstunde ist durch die jeweiligen Ortsvorsteher frei wählbar, daher finden diese variabel in Sumte, Stiepelse oder Niendorf statt. Wenn sich Bürger telefonisch im Rathaus melden und ein Gespräch mit dem Bürgermeister wünschen, wird dieses stets versucht, sehr zeitnah durch Rückruf, Termin im Rathaus bzw. vor Ort umzusetzen.

Auch in unseren Einrichtungen Kita, Schulen oder Jugendtreff bin ich öfters anzutreffen und stehe gerne für Fragen der Kinder und Jugendlichen zur Verfügung. Die Vereine nutzen die Möglichkeit, mich zu Ihren Besprechungen einzuladen, um dort bestimme Anliegen direkt zu besprechen – dem komme ich gerne nach. Für mehr Bürgernähe haben wir zusätzlich eine Möglichkeit auf der Homepage geschaffen. Neben den Aufruf „Sag´s uns einfach“ können die Bürger ihre Anliegen direkt melden. Um aktuell schnelle Informationen zu verteilen wurde der WhatsApp-Kanal der Gemeinde Amt Neuhaus in diesem Jahr eingerichtet. Dieser wird sehr gut genutzt und kann von jedem eigenständig abonniert werden. Auch die Änderung, dass die Ausschuss- und Ratssitzungen abwechselnd in den Ortsteilen der Gemeinde stattfinden, wird sehr gut von den Bürgern angenommen.

Ich denke, dass man immer mit der Zeit gehen muss und weitere Angebote für die Bürger entwickelt, wie sie Kontakt zu mir als Bürgermeister als auch zu den Mitarbeitern der Gemeinde aufnehmen können. Mein klares Motto: Wir sind für die Bürger da!

Knebusch: Ich selbst bin Bürger und wohne direkt im Zentrum von Neuhaus. Ich bin im NCC, spiele Tischtennis, werde im neuen Fitnessstudio trainieren und bin bei vielen Veranstaltungen und Festen in der Gemeinde unterwegs.

Sollte ich Bürgermeister werden, werde ich auch außerhalb meiner regulären Arbeitszeit immer ein offenes Ohr für die Menschen haben. Wenn jemand seine Probleme oder Anmerkungen loswerden möchte, soll er dafür nicht immer erst einen Termin im Rathaus brauchen. Das kann mit vollem Einkaufswagen vor dem Penny oder Konsum sein – oder wenn man mal wieder an der Fähre ansteht.

Bürgersprechstunden sind eine Selbstverständlichkeit. Es gibt sie zwar bereits, aber ich denke man kann auch noch häufigere Termine für den Austausch mit Ortsvorstehern, Vereinen und Ehrenämtern wie z.B. der Feuerwehr in den Jahreskalender aufnehmen. So kenne ich es auch aus anderen Kommunen.

 Stichwort Bürgerbeteiligung. Wie stehen Sie dazu?

Knebusch: Für mich bedeutet Bürgerbeteiligung mehr, als die Menschen über bereits getroffene Entscheidungen zu informieren. Ich möchte die Bürgerinnen und Bürger möglichst früh einbeziehen – bevor wichtige Entscheidungen getroffen sind. Gerade bei Themen, die einen Ortsteil unmittelbar betreffen, sollte die Gemeindeverwaltung zuerst zuhören: Was ist den Menschen vor Ort wichtig? Welche Probleme sehen sie? Und welche Ideen gibt es? Dafür möchte ich regelmäßige Bürgerdialoge und Bürgerversammlungen in den verschiedenen Ortsteilen durchführen und zusätzlich digitale Möglichkeiten schaffen, damit sich auch diejenigen beteiligen können, die nicht zu einer Veranstaltung kommen können.

Wichtig ist mir dabei aber auch, dass Beteiligung nicht zur reinen Symbolik wird. Wenn Bürgerinnen und Bürger ihre Meinung einbringen, muss die Gemeinde anschließend auch erklären, was daraus geworden ist. Was können wir umsetzen? Was können wir nicht umsetzen – und warum? Ich möchte deshalb ein Bürgermeister sein, der nicht nur informiert, sondern zuhört, abwägt und anschließend gemeinsam mit dem Rat und den jeweiligen Ausschüssen Entscheidungen trifft. Bürgerbeteiligung bedeutet für mich nicht, jede Entscheidung an die Bürger abzugeben. Sie bedeutet, Entscheidungen besser zu machen, weil die Menschen, die hier leben, frühzeitig mit einbezogen werden.

Gehrke: Das ist für mich sehr wichtig und wird auch genutzt. Es ist für mich äußerst sinnvoll, dass die Bürger bei Projekten, die in den Ortsteilen entstehen sollen, mit eingebunden werden. So wurden bei allen umgesetzten geförderten LEADER Projekten die Bürger aktiv mit eingebunden. Beispielhaft ist hier die Entstehung der Mehrgenerationsplätze, wo bewusst vor Ort Treffen geplant wurden, damit die Bürger ihre Ideen mit einbringen können. Dies spiegelt sich in der unterschiedlichen Gestaltung dieser Plätze wider. Ich bin immer noch begeistert, mit wie viel Interesse sich die Bürger in den Dörfern eingebracht haben. Selbst bei der Umsetzung wurden vereinzelte Maßnahmen, wie z.B. das Verteilen von Fallschutzsand durch die Bürger für eine gemeinschaftliche Aktion genutzt.

Ein anderes Bespiel war die Gestaltung der Schulhöfe in Neuhaus und Tripkau, es erfolgte durch aktive Kinderbeteiligung. In Neuhaus ist uns mit der Schulhofgestaltung ein sehr großes Gemeinschaftsprojekt zusammen mit dem Landkreis Lüneburg gelungen. Dort wurden insbesondere die Schüler und Schülerinnen sehr aktiv immer wieder in die verschiedenen Planungsphasen mit eingebunden. Auch die Umfrage bezüglich der Entwicklung eines einheitlichen Gemeindelogos ist sehr gut bei den Bürgern angekommen.

Für die Zukunft kann ich mir vorstellen, dass man zusammen mit dem Rat weitere Bürgerbeteiligungen durchführt. Wichtig ist hierbei, dass es um Entscheidungen geht, die alle betreffen. Und es muss im Vorfeld geklärt sein, was mit der Entscheidung passiert. Ist es nur eine Empfehlung und der Rat entscheidet abschließend oder muss es dann auch so entsprechend umgesetzt werden.

Aktuell hatte ich zur Abstimmung gebeten, ob wir die Wahlergebnisse öffentlich im Versammlungsraum präsentieren oder jeder für sich die Ergebnisse per Link anschaut. Die Abstimmung erfolgte über den WhatsApp-Kanal. 11 haben sich für eine öffentliche Veranstaltung ausgesprochen und für 123 Personen ist der Link ausreichend. Für uns wäre beides denkbar gewesen, so ist es jedoch eindeutig was von den Bürgern gewünscht wird.

Ihre Vision für Amt Neuhaus im Jahr 2034?

Gehrke: Zunächst brauchen wir sichere Rahmenbedingungen: Frieden in Europa, angemessenes Wirtschaftswachstum und eine geringe Arbeitslosenquote. Denn die Gemeinde erhält nur dann Mittel, wenn es allen gut geht. Ich wünsche mir, dass wir bis dahin den Einwohnerschwund durch den Zensus gerichtlich zu unseren Gunsten geklärt haben. Wichtig ist für mich zudem, dass sich unser gemeindliches Bevölkerungswachstum weiterhin positiv entwickelt. Dafür sehe ich gute Chancen und arbeite konsequent daran, Wohnen und Leben in unserer Gemeinde noch attraktiver zu gestalten. Dazu gehört die Fertigstellung der Elbbrücke. Von den bisher geführten Gesprächen mit Investoren für Gewerbe erhoffe ich mir, dass die Erfolge sichtbar und für die Gemeinde spürbar werden.

Auf jeden Fall bleibt viel zu tun und ich möchte auch zukünftig wieder alle Fördermöglichkeiten für die Gemeinde ausschöpfen. Dafür bin ich wie bisher gerne bereit, hartnäckig zu bleiben und bei den entsprechenden Stellen sinnbildlich Klinken zu putzen.

Knebusch: Meine Vision ist ein Amt Neuhaus, dessen Verwaltung digitalisiert ist und mit Unterstützung von künstlicher Intelligenz so effektiv und bürgernah arbeitet, wie es möglich ist.

Amt Neuhaus soll mit seiner einzigartigen Lage im Biosphärenreservat wieder stärker auf die Karte gebracht werden. Dafür brauchen wir attraktiven und zeitgemäßen Wohnraum sowie innovative Geschäftsideen, die zu unserer Gemeinde und unseren Möglichkeiten passen. Ich kann mir vorstellen, Amt Neuhaus langfristig zu einem anerkannten Gesundheits- und Erholungsstandort zu entwickeln. Das kann neue Arbeitsplätze schaffen und gleichzeitig eine wirtschaftliche Perspektive eröffnen, die zu unserem Standort passt. Wir haben schöne Wanderwege, eine einzigartige Natur und den Weitblick über Felder, Seen und die Elbe. Diese Umgebung kann für Menschen, die Erholung suchen, einen echten Mehrwert bieten.

Unsere Lage ist im Vergleich zu anderen Kommunen auf den ersten Blick ein wirtschaftlicher Nachteil. Ich bin aber überzeugt, dass genau diese Lage auch zu unserem Vorteil werden kann. Dafür müssen wir umdenken und neue Wege gehen.

Im Jahr 2034 soll man Menschen in Hamburg sagen hören: „Ich brauche eine Auszeit von der Stadt und fahre für zwei Wochen nach Amt Neuhaus, um mich zu erholen.“

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Noch ein Hinweis in eigener Sache: Ich hoffe, dass die sechs Parteien, die sich Stimmen in unserem Rat erhoffen, mit dem Amtierenden und dessen Herausforderer mitziehen. Denn auch ihnen gingen heute Abend vier Fragen mit der Bitte um Antworten zu.

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